Anträge zur kommunalen Wärmeplanung
Obwohl Odenthals Bürger in der letzten Zeit durch stark gestiegene Lebenshaltungskosten und Gebühren- und Grundsteuererhöhungen belastet wurden, soll Odenthal viel Geld ausgeben für eine Maßnahme, die Odenthal vermutlich nicht weiterbringen wird: die kommunale Wärmeplanung.
Gesetzlich ab 2028 vorgeschrieben, soll jede Gemeinde eine Wärmeplanung erstellen. Hierfür gibt es Förderung, also Steuergeld aus anderer Stelle. Diese Förderung ist garantiert und nicht zweckgebunden: je weniger Geld Odenthal für das Wärmeplanungsgutachten ausgibt, umso mehr davon könnte Odenthal für z.B. den Hochwasserschutz ausgeben.
Die FDP ist der Meinung, dass ein detailliertes Gutachten für Odenthal teuer und unsinnig ist: in Odenthal gibt es weder abwärmeproduzierende Industrie noch eine realistische Chance auf einen baldigen Anschluss an ein noch zu schaffendes Wärme-
oder Wasserstoffnetz, besser und billiger wäre ein sogenanntes „verkürztes Verfahren“, das, wenn überhaupt, nur wenige Odentaler Gebiete betreffen würde.
Nicht vergessen werden darf: sobald eine wie auch immer geartete Verpflichtung zum „klimaneutralen“ Umbau eines Gebäudes kommt: der ehem. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Kosten hierfür auf 200.000 Euro veranschlagt - für die meisten Gebäude bedeutet das einen Totalverlust, da der reine Gebäudewert zumeist in dieser Höhe liegt.
Die FDP meint: Ideologie darf nicht die Freiheit und die finanziellen Möglichkeiten der
Bürger gefährden!